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Wir sind hier, um zu unterstützen. Polnischer Tag des Kampfes gegen Depressionen


Joanna Pidanty - Februar 8, 2023 - 0 comments

Polen gehört zu den Ländern mit dem statistisch niedrigsten Prozentsatz an Menschen, die an Depressionen leiden. Der Unterschied im Verhältnis zum europäischen Durchschnitt könnte auf in der polnischen Lebenswirklichkeit bestehende Hindernisse zurückzuführen sein, die sich auf eine niedrige Rate der Diagnose und Behandlung von Depressionen auswirken. Das Gesundheitsministerium hat den 23. Februar zum Polnischen Tag des Kampfes gegen Depressionen ausgerufen, um Wissen über Depressionen zu verbreiten, stigmatisierende Einstellungen abzubauen und Betroffene zu ermutigen, sich behandeln zu lassen und Unterstützung zu suchen.

Polnischer Tag des Kampfes gegen Depressionen

Der Polnische Tag des Kampfes gegen Depressionen wird seit über 20 Jahren begangen und ist wie jedes Jahr eine gute Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass Depressionen eine objektiv auftretende Erkrankung darstellen, die hochwirksam behandelt werden kann. Zweck des Polnischen Tages des Kampfes gegen Depressionen ist eine breit verstandene gesellschaftliche Bildung (Einstellungsänderung gegenüber Patienten, Empathie und Abbau von Stigmatisierung) und die Verbreitung von Wissen über mögliche Behandlungsmethoden sowie die Prävention von Depressionen.

Depressionen in der polnischen Bevölkerung

Polen ist ein Land, in dem der Prozentsatz der an Depressionen leidenden Menschen unter dem EU-Durchschnitt liegt. Ein vom Nationalen Gesundheitsfonds erstellter Bericht zeigt, dass in Polen im Jahr 2019 der Prozentanteil von an Depressionen leidenden Personen 2,8 % betrug, wohingegen dieser Indikator in der Europäischen Union im Durchschnitt auf einem Niveau von 4,4 % zu finden war. Depressionen betreffen den gesamten Querschnitt der Gesellschaft. Die Statistiken zeigen jedoch, dass Frauen in jeder Altersgruppe unter jenen Menschen überwiegen, die im Zusammenhang mit einer depressionsbezogenen Diagnose eine Leistung erhielten. Dabei ist erwähnenswert, dass die oben genannten Daten des Nationalen Gesundheitsfonds Personen betreffen, die sich mit ihren Problemen an Spezialisten gewandt haben – es handelt sich also um diagnostizierte Personen. Das wahre Ausmaß des Problems mit Depressionen könnte weitaus größer sein, zumal wir seit 2019 die negativen Auswirkungen der Pandemie und des Einflusses des Krieges in der benachbarten Ukraine auf die psychische Gesundheit zu spüren bekommen.

Einschränkungen in der Behandlung von Depressionen

Es gibt mehrere Einschränkungen bei der Behandlung von Depressionen, darunter:

  • erschwerter Zugang zu einem Facharzt,
  • geringes Bewusstsein und Unterschätzung des Problems,
  • hohes Maß an Stigmatisierung von an Depressionen leidenden Menschen.

Mit der Behandlung von Depressionen beschäftigen sich Fachärzte. Der Mangel an professionellen Psychiatern, Psychotherapeuten und Psychologen ist ein ernsthaftes Hindernis für den Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung. Eine zu lange Wartezeit auf einen finanziell erstatteten Besuch ist einer zeitnahen Behandlung nicht förderlich, während der Beginn einer Therapie auf eigene Kosten ihrer Fortsetzung, sollte der Heilungsprozess dies erfordern, nicht förderlich ist. Depressionen sind gleichermaßen ein gesundheitliches und ein soziales Problem. Die Erkrankung beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Funktionsfähigkeit der betroffenen Person. Depressionen können die Lebensqualität in jedem Bereich beeinträchtigen. Durch eine Erweiterung des Wissens über die Symptome einer Depression und das Ernstnehmen des Problems kann eine schnellere Reaktion und Suche nach Hilfe herbeigeführt werden, was Chancen auf ein besseres Leben eröffnet. In manchen Kreisen gilt es leider immer noch als peinlich, an einer Depression zu leiden. Die Stigmatisierung von an Depressionen erkrankten Menschen ist der Grund dafür, dass Arztbesuche verzögert und psychische Probleme für lange Zeit verborgen werden, was wiederum fatale Folgen haben kann (Depressionen sind eine der Hauptursachen für verlorene Lebensjahre aufgrund von gesundheitlicher Funktionsuntüchtigkeit und gehören überdies zu den Erkrankungen, die mit dem Risiko eines vorzeitigen Todes einhergehen). In einer Umfrage des polnischen Zentrums zur Erforschung der öffentlichen Meinung (CBOS, Depressionen aus der Perspektive von Erfahrungen und Meinungen) hielten ganze 72 % der Befragten Depressionen für eine mit Scham behaftete Krankheit, die vor den Mitmenschen geheim gehalten wird.

Kampf gegen Depressionen

Die Früherkennung von Depressionen und eine angemessene Behandlung sind sehr wichtig und unterstützten die Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten ihrer Symptome. In Polen kann eine Depressionsdiagnose von einem Hausarzt (als Teil der Medizinischen Grundversorgung, POZ) gestellt werden. Allerdings wird für die Behandlung ein Versorgungsmodell empfohlen, das auf der Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Psychiater basiert. Die Behandlung von Depressionen umfasst Pharmakotherapie und Psychotherapie. Der Kampf gegen Depressionen beruht nicht nur auf dem aktiven Suchen nach Hilfe und der Behandlung, sondern beinhaltet auch die Prophylaxe durch vorbeugende Maßnahmen. Depressionen sind ein biopsychosoziales Phänomen und besitzen eine komplexe Ätiologie. Daher ist es nicht möglich, alle Risikofaktoren zu eliminieren, die zum Auftreten von Depressionen beitragen. Was jedoch durchaus im Bereich des Möglichen liegt, ist die Reduktion und der Ausgleich von Stress, der als eine der Ursachen für Depressionen gilt. Bei der Vorbeugung von Depressionen ist Entspannung überaus wichtig. Die Vernachlässigung regelmäßiger Ruhepausen ist leider bei vielen Menschen keine Seltenheit, was sich in ihrer psychophysischen Gesundheit niederschlägt. Im Rahmen der Prävention von Depressionen unterstützt die Entspannungsbrille VR TierOne GO das Erreichen eines ruhigen und gesunden Entspannungszustand.

Die Entspannung mit VR TierOne GO hilft beim Ausgleich von depressionsförderndem Stress.

VR TierOne zur Unterstützung bei Depressionen

Das Medizingerät VR TierOne ist ein von polnischen Wissenschaftlern und Ingenieuren geschaffenes Produkt, das Menschen mit Depressions-, Angst- und Stresssymptomen helfen soll. VR TierOne unterstützt die Gesundheit von Patienten in pneumologischen, neurologischen, kardiologischen und onkologischen Abteilungen sowie von Senioren – den Schützlingen von Stiftungen und Bewohnern von Pflegeheimen. Die innovative virtuelle Therapie VR TierOne wurde entwickelt, um die Symptome von Depressionen, Angstzuständen und Stress zu reduzieren. Dank VR TierOne ertragen Patienten mit Depressionssymptomen die Strapazen ihrer Erkrankung besser und kehren schneller zu körperlicher Leistungsfähigkeit und guter Gestimmtheit zurück. Anlässlich des Polnischen Tages des Kampfes gegen Depressionen möchten wir betonen, dass unsere Tätigkeit der Unterstützung der Behandlung von Menschen mit Depressionssymptomen dient und das System der psychischen Gesundheitsversorgung in Polen und im Ausland stärken soll.

Die Lösung VR TierOne verbessert den Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung.

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